Eröffnungsfeier «Gütsch-Express», in Andermatt vom 22. Dezember 2017

Festansprache von Regierungsrätin Dr. Heidi Z’graggen, Vorsteherin der Justizdirektion Uri

 

Im Jahr 1937, am Stephanstag, wurde hier in Andermatt Tourismusgeschichte geschrieben! Am Sonnenhang oberhalb des Dorfes wurde zwischen dem Nätschen und dem Gütsch ein Schleppskilift in Betrieb genommen. Damals war das eine wahre touristische Pionierleistung, weil es sich erst um die dritte derartige Anlage in der Schweiz handelte.

Heute – genau 80 Jahre später – schlagen wir in der Urschner Tourismusgeschichte ein neues Kapitel auf! Mit dem «Gütsch-Express» steht ein neues innovatives Transportmittel zur Verfügung, das uns in kurzer Zeit in luftige Höhen bringt.

Oben auf dem Gütsch erwartet uns bei guter Sicht ein grandioser Ausblick auf die frisch verschneite Bergwelt. Und in Richtung Oberalp liegt uns ein neues, sonniges Skigebiet mit gut präparierten, abwechslungsreichen Pisten zu Füssen.

Das neue familienfreundliche Skigebiet zeichnet sich durch den weitherum einzigartigen Umstand aus, dass dieses an sieben Haltestellen mit der Bahnlinie der Matterhorn Gotthardbahn verknüpft ist. Je nach Lust und Laune besteht so die Möglichkeit, einzelne Streckenabschnitte auch im Zug zurückzulegen. Es freut mich deshalb sehr, dass die MGB an ihren Bahnhöfen in Andermatt und Nätschen kräftig in den Ausbau ihrer Bahninfrastruktur investiert.

Hand aufs Herz! Wer von uns hätte das vor zehn Jahren gedacht, was heute Wirklichkeit ist? Es war der ägyptische Unternehmer Samih Sawiris, der hier in Andermatt ein Ferienresort der Superlative baut, der auch den Anstoss zur neuen Skigebietsverbindung Andermatt-Sedrun gab. Denn während die Konkurrenz im In- und Ausland in den letzten Jahren mit neuen Bahnen, Liften und Schneekanonen aufrüstete, fehlte es hier im Urserntal für vergleichbare Grossinvestitionen den Bergbahnen an der eigenen Kraft.

Dank der Bereitschaft von Samih Sawiris, die enormen finanziellen Aufwendungen zu übernehmen, sind wir heute in der glücklichen Lage, den «Gütsch-Express» und der «Lutersee-Flyer» in Betrieb zu nehmen! Samih Sawiris gebührt dafür einmal mehr unser Dank und unsere Anerkennung! Ich danke ihm im Namen des Regierungsrats und des Urner Volks herzlich!

In unserem Land bestehen für touristische Grossprojekte restriktive gesetzliche Rahmenbedingungen. Derartige Vorhaben lassen sich deshalb nur dann erfolgreich realisieren, wenn – wie hier – alle involvierten Akteure am gleichen Strick ziehen!

Dank engster Zusammenarbeit zwischen allen drei staatlichen Ebenen, das heisst Bund, Kanton und Gemeinde, ist es gelungen, die lokale Bevölkerung und die Umweltorganisationen von allem Anfang an eng ins Projekt einzubeziehen und so das Plangenehmigungsverfahren zeitgerecht durchzuführen und abzuschliessen.

Das Bundesamt für Verkehr und die zuständigen Fachstellen des Kantons und der Gemeinde haben vorbildliche Arbeit geleistet! Sie haben das Projekt auf seine Umwelt- und Landschaftsverträglichkeit geprüft und dessen Ausführung zusammen mit der Bauherrschaft auf die verschiedenen öffentlichen Interessen wie den Lawinenschutz und die Betriebssicherheit abgestimmt.

Ein besonderer Dank gebührt der Korporation Ursern, welche für die Skiinfrastrukturanlagen ihr Allmendgebiet zur Verfügung stellt und für die Kunstschneeherstellung das Wasser aus dem Oberalp-see liefert. Weiter danken möchte ich zudem der Schweizer Armee und den privaten Grundeigentümern, welche für das Projekt die erforderlichen Bau- und Durchleitungsrechte eingeräumt haben.

 

Mit grossem Respekt verneige ich mich vor der bewundernswerten Arbeitsleistung, welche Bauarbeiter, Handwerker und Techniker – im Hochgebirge dem Wind und Wetter ausgesetzt – in den letzten Monaten unter Hochdruck erbracht haben.

 

Ihnen allen, die heute hier versammelt sind und in irgendeiner Form einen Beitrag zu diesem grossartigen Werk geleistet haben, danke ich im Namen des Regierungsrats herzlich!

 

Ein Versuch, einzelne Namen besonders hervorzuheben, müsste notgedrungen Stückwerk bleiben! Ich möchte es jedoch nicht unterlassen, dem Gesamtprojektleiter Dr. Peter Furger meinen speziellen Dank auszusprechen. Im Verlaufe des mehrjährigen Bewilligungsverfahrens hat er im Stil eines Slalomfahrers alle Hindernisse und Tore mit Bravour gemeistert. Im Sommer 2014 erteilte ihm das BAV für die Realisierung der Skigebietsverbindung die Plangenehmigung. Mit der rechtskräftigen Bewilligung im Sack gab er sich jedoch nicht zufrieden. Er unternahm alles, um das Projekt weiter zu optimieren. Um die Talstation beim Andermatter MGB-Bahnhof an den heutigen Standort zu verlegen, verstand er es vortrefflich, sowohl die zuständigen Bewilligungsstellen als auch die Umweltverbände von seinem «Terminal-Gate-Konzept» zu überzeugen.

 

Als Regierungsrätin freut es mich besonders, dass bei diesem Projekt auch lokale Gewerbebetriebe ihre grosse Leistungsfähigkeit unter Beweis stellen konnten. So wurde bei dieser Talstation die architektonisch gelungene Holzkonstruktion von einer Arbeitsgemeinschaft, bestehend aus einer Urner und einer Tujetscher Holzbaufirma, erstellt.

 

Nach dem weitgehenden Rückzug der Schweizer Armee und dem damit verbundenen schmerzlichen Verlust hunderter von Arbeitsplätzen setzen wir hier in der Gotthardregion in Zukunft auf die Karte Tourismus. In der Tourismusbranche lautet die Devise: Je grösser die Destination, je attraktiver ihr Angebot, desto besser ihre Chancen im Wettbewerb! Eine gute Zusammenarbeit aller Tourismusträger – Bahnen, Gastronomie und Tourismusvereine – ist heute im heftig geführten Konkurrenzkampf unerlässlich.

 

Spannen wir also zusammen und bieten unseren Gästen ein attraktives Gesamterlebnis! Wenn wir alle am gleichen Strick ziehen und die bei diesem Projekt zwischen den beiden Talschaften Ursern und Tujetsch erfolgreich gepflegte Kooperation weiter fortsetzen und vertiefen, werden sich die enormen finanziellen Aufwendungen in die touristische Infrastruktur für die gesamte Gotthardregion lohnen.

 

Einleitend haben wir uns an die grosse Zeit erinnert, wo Andermatt mit dem erst dritten Schlepplift in der Schweiz für Furore sorgte. Am heutigen Tag – genau nach 80 Jahren – knüpfen wir an den damaligen Pioniergeist an und machen mit dem «Gütsch-Express» und dem «Lutersee-Flyer» ein erneutes Mal einen grossen Schritt vorwärts, nämlich Richtung Skigebietsverbindung, mit der die SkiArena Andermatt-Sedrun in die Topliga der besten Skigebiete der Schweiz aufsteigt!

 

Der «Gütsch-Expres» mit seinem eleganten Design gefällt. Er präsentiert sich uns heute als ein Meisterwerk der Seilbahntechnik!

 

Ich freue mich, mit unserem Abfahrtsweltmeister und Olympiasieger Bernhard Russi zusammen mit Ihnen auf die Jungfernfahrt, hoch hinauf auf den Gütsch, 2300 Meter über Meer!

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Kompromiss und Konsens ist Grundlage des Erfolges der Schweiz

Der Kompromiss gehört zur politischen Kultur der schweizerischen Konsensdemokratie. Das Schweizer Volk hat sich ein politisches System mit starkem Föderalismus und direkter Demokratie mit Referendum und Initiative gegeben. Auf Grundlage dieser Institutionen ist die fast idealtypische Form der Konsens- oder Verhandlungsdemokratie entstanden mit der Einbindung aller referendumsfähigen Kräfte in den politischen Prozess (z. B. in der Regierung mit der Zauberformel). Soll in der Schweiz eine Vorlage bei Bund, Kanton oder Gemeinden vor dem Volk Erfolg haben, müssen alle relevanten Kräfte mit ihren Anliegen eingebunden werden. Ist nämlich eine Vorlage nicht genügend austariert, folgt nach oft jahrelangen Gesetzgebungsarbeiten, die Quittung an der Volksabstimmung. Wir haben das unlängst bei der Abstimmung über die Altersreform erfahren. Will man die eigene Meinung auf Biegen und Brechen durchdrücken, so mag das im parlamentarischen Prozess knapp zu Mehrheiten führen. Die schweizerische Konsensdemokratie ist aber eben gerade nicht die Kopie der Konkurrenzdemokratie, wo die Mehrheit ihre Meinung ohne Rücksicht auf die Minderheitspartei durchziehen kann. So gesehen ist Fraktionszwang in Parlamenten systemfremd. Er verhindert den Konsens, er verhindert farbige Lösungen und Kreativität. Konsens helvetischer Prägung widerspricht scheinbar den heutigen Bedingungen der lauten medialen Welt, denn er eignet sich nur bedingt für die öffentliche Profilierung. Wer sich zu früh festlegt, droht das Gesicht zu verlieren – steht vielleicht da als jemand, der keine eigene Meinung hat. Doch das stimmt nicht. Gute Lösungen haben viele Schattierungen und können erklärt werden. Einige werden einwenden, das System der Schweiz tendiere auf Grund dieser langwierigen Prozesse zu Langsamkeit und wir seien für die schnelllebige Zeit zu wenig agil. Aber die Schweiz ist trotzdem oder gerade deswegen ein sehr erfolgreiches Land.

Ein Kompromiss ist nicht einfach das sich Treffen in der Mitte oder der kleinste gemeinsame Nenner. Ein guter Kompromiss ist harte Arbeit. Er braucht den gemeinsamen Willen aller Akteure zur Lösungsfindung. Es gilt, vorerst für mich als Verhandlungspartnerin festzulegen, was ich unbedingt erreichen will und auf was ich verzichten kann. Dann zu hören, was die andere Seite will. Die ganze Palette von Anliegen muss auf den Tisch – auch unausgesprochene. So kann die Variation von Lösungswegen erweitert werden. Vielleicht erkenne ich so, dass ich etwas geben kann, das ich selber gar nicht brauche, die andere Seite aber unbedingt will. Das Ringen um die Lösung ist ein Geben und Nehmen – es ist das aufeinander zugehen, einander zuhören, sich einander annähern, das miteinander Verhandeln und es ist auch Nachgeben. Das ist Arbeit – Denkarbeit. Es braucht Vorbereitungszeit für jede Sitzung und für jeden Prozess. Eine weitere Bedingung für Konsens ist der Respekt vor dem anderen. Dazu gehören Ehrlichkeit und Lauterkeit. Ich kann um des lieben Friedens Willen oder damit die Sache schnell vom Tisch ist, nicht etwas geben oder versprechen, das rechtlich nicht geht oder was ich später nicht einhalten kann. Kompromiss helvetischer Prägung ist eine von gegenseitigem Respekt und Vertrauen getragene Geisteshaltung, die unser Land zum Erfolg gebracht hat. Es lohnt sich dieser Helvetismus zu leben und wieder zu beleben.

(veröffentlicht auf Zentralinfo 4/2017http://www.ihz.ch/fileadmin/user_upload/ueber_die_IHZ/Dokumente/IHZ_Zentralinfo_2017_04.pdf: )

 

 

 

 

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Wirkungen des Tourismusprojektes in Andermatt

Potenzialabschätzung Tourismusresort Andermatt

vom 1. Dezember 2017

 

Als im Jahr 2005 der ägyptische Unternehmer Samih Sawiris aufgrund eines Kontakts zwischen einem Mitglied des Urner Regierungsrats und dem ehemaligen Schweizer Botschafter in Kairo Interesse am Bau eines Ferienresorts in Andermatt zeigte, ergab sich daraus für Uri eine einmalige Chance, welche der Regierungsrat damals unbedingt packen wollte.

Der Regierungsrat bot deshalb dem Investor für die Realisierung seines touristisches Grossprojekts einen kooperativen Planungsprozess an. Dank engster Zusammenarbeit zwischen allen drei staatlichen Ebenen, also Bund, Kanton und Gemeinde, gelang es, die verschiedenen von der Raumplanungsgesetzgebung vorgeschriebenen Verfahren innert nützlicher Frist durchzuführen. Die lokale Bevölkerung, die Umweltorganisationen und die übrigen Akteure wurden von allem Anfang an eng in die Richt- und Nutzungsplanung einbezogen.

Was in den letzten Jahren in der Gotthardregion entstanden ist, hat weit herum Beachtung gefunden. Dem Investor gilt dafür unser Dank und unsere Anerkennung! Inzwischen hat er beachtliche Teile des Resortprojekts wie ein 5-Stern-Luxushotel, mehrere Appartementhäuser und den 18-Loch-Golfplatz realisiert. Die Inbetriebnahme des zweiten 4-Stern-Hotels mit öffentlichem Konzert- und Kongresssaal steht bald vor der Vollendung. Dem Investor ist es gelungen, sowohl mit internationalen Hotelkonzernen als auch mit regionalen und lokalen Unternehmungen starke Kooperationen einzugehen. Um die Skigebiete über den Oberalppass zur neuen attraktiven SkiArena Andermatt-Sedrun zusammenzulegen, hat er inzwischen modernste Gondelbahnen und Sessellifte erstellt.

Die vorliegende Studie belegt eindrücklich die zahlreichen volkswirtschaftlichen Impulse, welche vom Tourismusresort Andermatt für die Gotthardregion und den ganzen Kanton Uri ausgehen. Besonders freut mich, dass davon auch das lokale Gewerbe erheblich profitiert. Die vielen neu geschaffenen Arbeitsplätze bieten neue willkommene Erwerbsmöglichkeiten.

Dem Gast, der heute nach Andermatt kommt, sticht der inzwischen eingetretene Umbruch und Wandel überall ins Auge. So befindet sich der neue Bahnhof der Matterhorn Gotthard Bau in Bau. Im schmucken Bergdorf wird überall renoviert und umgebaut. Immer mehr Einheimische und Auswärtige nehmen die Chance wahr, um einen eigenen Gastwirtschaftsbetrieb zu eröffnen oder anderweitige Dienstleistungen anzubieten. Von nah und fern kommen zunehmend Menschen, welche in Andermatt Wohneigentum erwerben, um sich in der einzigartigen Bergwelt zu erholen. Dazu gehört auch ein hochstehendes kulturelles Angebot wie beispielsweise das Andermatt Swiss Alps Classics.

Bereits im Jahr 2006 hat sich der Urner Regierungsrat bei der Verabschiedung des kantonalen Richtplans zum Ziel gesetzt, zusammen mit den Gemeinden des Urserntals günstige Voraussetzungen für leistungsfähige touristische Einrichtungen zu schaffen und dabei Rücksicht auf die Bedürfnisse der einheimischen Bevölkerung, der Umwelt und ein intaktes Orts- und Landschaftsbild zu nehmen.

Wie die vorliegende Studie zeigt, ist die eingeleitete Entwicklung nicht nur mit Chancen, sondern auch mit Herausforderungen für den Kanton Uri verbunden. So erfordert das touristische Wachstum im Urserntal und Urner Oberland ein ausreichendes Angebot an günstigen Wohnungen für die neu in der Tourismusbranche beschäftigten Menschen. Im Rahmen des Modellvorhabens Wohnbauförderung unterstützt der Regierungsrat neuerdings private Liegenschaftseigentümer mit dem attraktiven Instrument der Hausanalyse.

Eine weitere Herausforderung bildet nach der Studie eine attraktive ÖV-Erschliessung des Urner Oberlands und des Urserntals, welche sich seit der Inbetriebnahme Gotthard-Basistunnels merklich erschwert hat. Das Problem ist bei den zuständigen Stellen erkannt. Der Regierungsrat wird sich denn auch weiter für eine Verbesserung des ÖV-Angebots in der Gotthardregion engagieren.

Als Herausforderung wird in der Studie zudem die Stärkung der kantonalen Wertschöpfungskette und der regionalen Verflechtung genannt. Der Regierungsrat will dieser Herausforderung im Rahmen der Neuen Regionalpolitik des Bundes (NRP) und des kantonalen Umsetzungsprogramms Rechnung tragen.

Schliesslich betont die Studie zurecht die Notwendigkeit der Weiterführung der bisher erfolgreichen Kooperation zwischen der öffentlichen Hand und den privaten Investoren. Der Regierungsrat heisst in Uri weitere unternehmerische Initiativen ausdrücklich willkommen, um die Folgeeffekte des Tourismusresorts für den gesamten Kanton nutzbar zu machen. Denn das Tourismusresort Andermatt stärkt die Standortattraktivität des Kantons Uri erheblich und trägt zu dessen hoher Wohn-, Arbeits-, Freizeit- und Lebensqualität bei.

Neben den erwähnten wirtschaftlichen stehen vielfältige raumplanerische Herausforderungen an. Dazu führen wir den bisherigen, erfolgreichen kooperativen Planungs- und Entwicklungsprozess fort. Zudem setzen wir anfangs des neuen Jahres die neue Begleitgruppe unter dem fachlichen Vorsitz von Prof. Bernd Scholl, ETH Zürich, ein, welche Handlungsempfehlungen für die qualitative Weiterentwicklung und Sicherstellung eines attraktiven Lebensraumes von Tourismusresort und Andermatt erarbeitet.

Investor Samih Sawiris stammt bekanntlich aus Kairo. In der Antike verstanden die Griechen unter «Kairos» den günstigen Augenblick! Als der Investor zum ersten Mal nach Andermatt kam, haben wir Urnerinnen und Urner den günstigen Augenblick am Schopf gepackt! Das gemeinsame Werk ist weit fortgeschritten, jedoch noch nicht vollendet! Der Regierungsrat wird sein Engagement zusammen mit allen involvierten Akteuren weiter mit vollem Elan vorantreiben, um die anstehenden Herausforderungen zu meistern.

 

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