„Warum denn in die Ferne schweifen…

… sieh das Gute liegt so nah“. Dachte ich mir gestern, als ich von den Ferien wieder zurück in den Kanton Uri fuhr. Ich sah den wunderbaren Vierwaldstättersee in der Morgensonne liegen und spürte ein richtiges Hochgefühl angesicht so gewaltiger landschaftlicher Schönheit. Uri hat alles, was von Ferien in schöner Alpenlandschaft erwartet werden kann – Seen, Berge, Wanderspass, Bikespass, geschichtliche Highlights, Kultur – Aber ist das wirklich alles? Sie erwarten es, ich komme zu dem was fehlt. Es braucht in meinen Augen keine Spassanlagen und Rutschbahnen und Trampolins und Bungeejumping Anlagen und schreiende Musik auf stillem See. Uri hat einen gewaltigen Investitionsbedarf in Hotelinfrastrukturen am See und in den Bergen. Hier haben wir eindeutig den Trend nach gehobener Hotellerie verpasst – Andermatt ist ein erster Schritt in die richtige Richtung, Flüelen, Sisikon, Bauen, Isleten, Seelisberg da liegt noch viel Potential. Wo sind die Investoren, die an diese Gegend glauben und sich mit uns auf den Weg machen? Und wäre die Bevölkerung bereit, diesen Weg zu gehen, Gäste zu empfangen, Gastfreundschaft zu leben, Schönheit zu teilen?

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