„Die Kraft der unscheinbaren Dinge – 100 Jahre Dätwyler“

Dankesworte von Frau Landammann Heidi Z’graggen zur Buchvernissage

Sehr geehrte Familie Dätwyler

Sehr geehrter Herr Verwaltungsratspräsident

Sehr geehrte Dame und Herren Verwaltungsräte

Sehr geehrte Herren der Konzernleitung

Sehr geehrter Herr Stiftungsratspräsident

Sehr geehrte Damen und Herren des Stiftungsrats

Geschätzte Damen und Herren

 

Wir haben eben eine eindrückliche Feier des neuen Buchs «Die Kraft der unscheinbaren Dinge – 100 Jahre Dätwyler» erlebt. Im Namen des Urner Regierungsrats und des Urner Volks gratuliere ich der Dätwyler Stiftung und der Dätwyler Holding AG zum 100 Jahr Jubiläum sowie den Autoren Karl Lüönd und Christoph Zurfluh und allen, die zum Erscheinen des Buches beigetragen haben, herzlich zu diesem interessanten Werk.

Zwei Dinge sind für den Urner Regierungsrat herausragend in Zusammenhang mit der Dätwyler AG:

Zum einen der 100. Geburtstag selber. Wir alle wissen, welch immensen Wandel die Welt, die Schweiz und auch Uri während diesen 100 Jahren erlebt haben. Erstaunlich ist nicht nur, dass der junge Aargauer Adolf Dätwyler um 1915 den Mut hatte, die in Schieflage geratene Schweizerische Draht- und Gummiwerke AG zu übernehmen. Ebenso bewundernswert ist, wie er mit Entschlusskraft, Risikobereitschaft und sicher auch mit Glück die Firma auf Vordermann brachte. Und nicht weniger stolz dürfen seine Nachkommen und die heutige Konzernleitung sein, die es verstanden haben, das Unternehmen Dätwyler durch wahrlich nicht immer ruhige Zeiten und zu grossem Erfolg zu führen.

Ein Zweites ist für den Regierungsrat herausragend: Das klare Bekenntnis der Familie und der Firma Dätwyler zum Standort Uri. Die treue Beziehung zu Uri zeigt sich für den Regierungsrat auch darin, dass das Unternehmen Dätwyler zu ihren Jubiläen den Kanton stets mit äusserst wertvollen Büchern beschenkt hat: 1965 mit dem prächtigem Band «Uri – Land am Gotthard», der die Geschichte, Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur Uris in Wort und Bild zur Darstellung bringt. Ein Werk, um das uns viele andere Kantone beneiden. Auch das Jubiläumsbuch zum 75-jährigen Bestehen der Firma Dätwyler «Adieu – altes Uri» ist massgeblich das Werk von Karl Iten. Anhand ausgewählter Themen zeigt er auf, welch grossen Wandel Uri in den letzten 200 Jahren erlebt hat.

Und zum 100-Jahr-Jubiläum beschenkt uns jetzt die Dätwyler Stiftung zusammen mit der Dätwyler Holding AG mit einem sorgfältig recherchierten reich bebilderten Werk zur bewegten Geschichte des Unternehmens selber.

Wir alle wissen, dass Uri ohne «yyseri Guumi anders aussehen würde. Nicht nur, weil in den vergangenen hundert Jahren sehr viele Urnerinnen und Urner hier ihr Einkommen fanden und die Urner Wirtschaft ohne Dätwyler undenkbar wäre.  Oder weil das Fabrikgebäude in Altdorf das Dorfbild wesentlich prägt und zu meiner grossen Freude als Verantwortliche für Denkmalpflege sorgfältig erhalten wird. Bei weitem nicht nur:

Mit dem Namen Dätwyler werden auch Begriffe wie Innovation und Weitsicht, aber auch soziale Verantwortung und Verlässlichkeit in Verbindung gebracht. Der Regierungsrat dankt der Firma Dätwyler AG für dieses grosse Engagement für Uri.

Innovation, Weitsicht, soziale Verantwortung und Verlässlichkeit – Eigenschaften, die, so bin ich überzeugt, die Urnerinnen und Urner ganz allgemein auszeichnen. Ist wage es deshalb zu behaupten, dass neben den Verantwortlichen der Firma auch sehr viele Urnerinnen und Urner von 1915 bis heute zum grossen Erfolg von Dätwyler beigetragen haben. Weil Dätwyler  zu Uri gehört wie der Bristen oder, wie der ältester Urner der Föhn, freut sich der ganze Kanton und die Bevölkerung an seinem Jubiläum.  In Namen der Regierung und des Urner Volks bedanke ich mich herzlich bei der Dätwyler Holding AG und der Dätwyler Stiftung für das Geschenk, das Sie uns allen mit dem neuen Jubiläumsbuch machen.

Ihnen, meine sehr verehrten Damen und Herren, wünsche ich einen weiterhin interessanten Abend und vor allem auch fesselnde Stunden bei der Lektüre des neuen Buches – schon der Titel «Die Kraft der unscheinbaren Dinge» verspricht viel Spannung und er verrät wahrscheinlich auch das Erfolgsrezept der Familie, der Dätwyler AG und auch des Kantons – dass die Kraft in (vermeintlich) unscheinbaren Dingen liegt.

 

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